Die größten Krankheitsirrtümer

Die größten Krankheitsirrtümer

In unserer modernen Welt, in der Informationen schnell und weit verbreitet werden, gibt es leider immer noch viele weitverbreitete Krankheitsirrtümer. Dies führt dazu, dass Ängste unnötig geschürt werden. Im Folgenden werden einige der größten Krankheitsirrtümer aufgedeckt:

1. Antibiotika helfen bei Virusinfektionen: Antibiotika sind nur gegen bakterielle Infektionen wirksam und haben keine Wirkung gegen Viren. Dennoch besteht oft der Irrglaube, dass Antibiotika gegen Erkältungen, Grippe oder andere Virusinfektionen helfen. Die unsachgemäße Verwendung von Antibiotika kann jedoch zu Antibiotikaresistenzen führen und die Effektivität dieser wichtigen Medikamente beeinträchtigen.

2. Kälte verursacht Erkältungen: Es ist ein verbreiteter Irrtum zu glauben, dass Kälte allein eine Erkältung verursacht. Tatsächlich sind Erkältungen durch Viren verursacht, die durch direkten Kontakt mit infizierten Personen oder Oberflächen übertragen werden. Eine angemessene Hygiene, wie regelmäßiges Händewaschen, ist eine wirksame Maßnahme zur Vorbeugung von Erkältungen.

3. Depressionen sind eine normale Alterserscheinung: Depressionen sind keine normale Alterserscheinung. Sie sind eine ernsthafte Erkrankung, die Menschen jeden Alters betreffen kann. Ältere Menschen sind möglicherweise einem höheren Risiko ausgesetzt, aber Depressionen sind keine natürliche Reaktion auf das Altern. Es ist wichtig, Depressionen ernst zu nehmen und angemessene Unterstützung und Behandlung zu suchen. Vitamin D Mangel beseitigen, gute Bio-Liebensmittel zu sich nehmen, mit lieben positiven Menschen umgeben und einen geeigneten Psychotherapuet suchen kann hier schon viel bewirken.

4. Herzinfarkt wird immer von starken Schmerzen begleitet: Ein weitverbreiteter Irrtum ist die Vorstellung, dass ein Herzinfarkt immer von starken Schmerzen in der Brust begleitet wird. Tatsächlich können Herzinfarktsymptome variieren und bei älteren Menschen insbesondere unspezifischer sein. Symptome wie Atemnot, Übelkeit, Schwindel oder allgemeine Schwäche können ebenfalls auf einen Herzinfarkt hinweisen und sollten ernst genommen werden.

Und zu guter Letzt noch zwei Irrtümer zum schmunzeln aus der Kindheit

Schlucken von Kaugummi bleibt sieben Jahre im Magen: Dieser Mythos ist falsch. Kaugummi besteht aus nicht verdaulichen Bestandteilen, aber es wird genauso wie andere Nahrungsmittel durch den Verdauungstrakt transportiert und innerhalb weniger Tage ausgeschieden.

Die roten Vogelbeeren der Eberesche sind giftig: Dieser Irrtum wurde Kindern immer erzählt, da die rote Farbe so schrecklich schwer aus der Kleidung herausgeht. Die roten Beeren der Eberesche schmecken im rohen Zustand grauselig und niemand würde auf die Idee kommen eine zweite zu probieren. Tatsächlich sind die Beeren reich an Vitamin C, A und verschiedenen B-Vitaminen wie Thiamin (Vitamin B1) und Riboflavin (Vitamin B2). Sie schmecken mit Zucker überstreut und im Backofen getrocknet hervorragend.

RÉSUMEÉ UND ZUSAMMENFASSUNG DER KRANKHEITSIRRTÜMER

Krankheitsirrtümer können unnötige Ängste schüren. Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Kälte verursacht keine Erkältungen. Depressionen sind keine normale Alterserscheinung. Herzinfarktsymptome können variieren. Geschlucktes Kaugummi verlässt den Körper innerhalb weniger Tage. Rote Vogelbeeren der Eberesche sind nicht giftig, sondern reich an Vitaminen. Wissen schützt vor Irrtümern und fördert eine korrekte Gesundheitsfürsorge.

1 Kommentar

Hannelore Mack-Lerch

Hannelore Mack-Lerch

Danke für die Informationen! Einiges war mir schon bekannt, jedoch das Ebereschenbeeren nicht giftig sind, nicht! Wie man sieht, lernt man nie aus!
Liebe Grüße!

Danke für die Informationen! Einiges war mir schon bekannt, jedoch das Ebereschenbeeren nicht giftig sind, nicht! Wie man sieht, lernt man nie aus!
Liebe Grüße!

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